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Was unterscheidet Stiefeletten von Stiefeln?

 

  • Wie in allen anderen Fällen, wo das Suffix “ette” an ein Substantiv gehängt wird, signalisiert es auch im Fall von “Stiefelette” eine Verkleinerung. Die Stiefelette ist nichts anderes als die kleine Schwester des Stiefels. Wie ist das zu verstehen?
  • Stiefel und Stiefeletten sind keine feststehenden Begriffe. Jeder Schuhhändler, jeder Online-Shop ist also frei in seiner Entscheidung, wie er seine Ware betitelt. Doch auf eins können Sie sich als Kunde normalerweise verlassen: Wenn auch der Stiefel nicht immer mit einem hohen Schaft daherkommt, ist doch die Stiefelette immer mit einem Minimum an Schaft versehen, der etwa bis zum Fußknöchel reicht.
  • stiefellettenStiefeln begegnen Sie in vielen Bereichen. Reiter, Landwirte und modebewusste Damen ziehen sich Stiefel an die Füße.
  • Wieso aber steht in der Produktbeschreibung eines Turnschuhs “Basketballstiefel”? Das liegt daran, dass in englischsprachigen Ländern kein Unterschied gemacht wird, wozu ein Schuh verwendet wird oder wie er aussieht. Was einen, wenn auch minimalen, Schaft hat, heißt “boot”, Stiefel.
  • Stiefeletten finden Sie in ebenso vielen Varianten wie Stiefel. Beim Kombinieren ist jedoch in einigen Fällen Vorsicht geboten.
  • Was Sie gelegentlich unter Marlene-Hosen sehen, sind keine Stiefeletten, sondern Trotteurs oder Hochfrontpumps. Weite Hosen, besonders, wenn sie kaum den Fußknöchel erreichen, getragen mit Stiefeletten, sind eine Mode-Todsünde. Ebenso wenig sollten Sie Stiefeletten mit Piraten-Hosen, Capri-Hosen, Shorts oder Röcken kombinieren. Es gibt Modelle mit einem Schaft, der an den Rollkragen von Pullovern erinnert.
  • Diese können zu Leggins und allen anderen hautengen Hosen getragen werden. Die echte Stiefelette mit schmalem, kurzem Schaft ist als Ergänzung zu langen, nicht zu weiten Hosen gedacht, also zu Hosen, die im Schnitt einer klassischen Röhrenjeans entsprechen. Ist die Wade der Hose weiter geschnitten, etwa wie beim Glockenschnitt oder einer Bootcut-Jeans, sind Stiefel die bessere Wahl. Ihr Schaft gibt dem lockeren Hosenbein Halt, Strümpfe bleiben verborgen.

Die Stiefelette – Beliebter denn je!

 

Genau genommen bedeutet Stiefelette „Stiefelchen“, denn die französische Endung -ette stellt eine Verkleinerungsform dar. Und der kleine Bruder des großen Stiefels hat tatsächlich eine ganze Menge vom Chic aus dem Modeland par excellence. Hinzu kommen die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten der Stiefelette und der unglaubliche Tragekomfort.

stiefelettenBereits die Modejournale des 19. Jahrhunderts zeigen Illustrationen von Damen, die – in einen eleganten Pelz gehüllt und mit passender Mütze und Muff ausstaffiert – auf eleganten Stiefeletten tippeln. Damals gab es als Verschluss meist die Hakenschnürung, und selbstverständlich blieb die Fußbekleidung im wirklichen Leben dem Betrachter weitestgehend verborgen.

Den Anfang mit der Revolution im Schuhbereich hatten indessen die Herren gemacht. Das Biedermeier ab etwa 1820 war die Zeit der militärischen Entspannung. Die Männer waren nicht mehr in Kriegseinsätzen zu finden, sondern konnten sich auf das elegante gesellschaftliche Leben oder zumindest das beschauliche im Kreis ihrer Lieben besinnen. Für die hohen Schaftstiefel gab es vorläufig keine Verwendung. Entsprechend wurden die Hosenbeine länger; die bis dahin üblichen Kniehosen wichen den knöchellangen. Und die Herren von Welt trugen Stiefeletten.

Seither war der Siegeszug der Stiefelette nicht mehr aufzuhalten. Bei der ungeheuren Modevielfalt, die bereits seit einigen Jahrzehnten bei uns existiert, haben sich viele Unterformen der Stiefelette herausgebildet, die unter verschiedenen Bezeichnungen und in diversen Varianten bekannt sind. Bei der eigentlichen Stiefelette handelt es sich jedoch um einen etwa knöchelhohen Stiefel mit einem seitlichen Elastikeinsatz, der das leichte An-und Ausziehen garantiert.

Allerdings darf man im täglichen Sprachgebrauch getrost auch anders ausgearbeitete Stiefeletten als solche bezeichnen. Die zum Schnüren wirken generell eleganter als solche mit Klettverschluss, und eine Hakenschnürung verleiht den Stiefeletten sogar einen Hauch von nostalgischer Extravaganz. Bei Schnee und Glatteis bewähren sich flache Stiefeletten, am besten mit rutschfester Sohle und mit warmem Futter ausgestattet. Ein modisches Highlight setzt der Hersteller, wenn er das mollige Innenleben auch nach außen stülpt, die Stiefelette also am oberen Rand mit einem Pelzkranz versieht.

Die sportliche Variante der Stiefeletten ist selbstverständlich auch bei wärmeren Temperaturen angesagt. In den Übergangsmonaten sehen jedoch auch zierlicher geschnittene top aus. Ob die Trägerin dabei die flache Form wählt oder lieber auf Block- oder gar hohen, spitzen Absätzen spaziert, bleibt ihr selbst überlassen.

So vielfältig die Ausformungen der Stiefeletten sind, so weit reichen auch die Kombinationsmöglichkeiten. Es ist ein Irrglaube, dass man diese Schuhe lediglich zu langen Hosen tragen sollte. Gerade in der heutigen Zeit, in der modisch nahezu alles erlaubt ist, darf man gerne auch mal ein wenig experimentieren. Also etwa schmale, knöchelhohe Stiefeletten zum wadenlangen Rock. Oder wadenhohe zum Mini.

Im Gegensatz zu den langen Schaftstiefeln, die oft allzu eng gearbeitet sind und dadurch zu gefährlichen Stauungen im Bein führen können, bieten die Stiefeletten jegliche Freiheit. Und gegen Kälte kann man sich bestens mit dicken, übrigens sehr modischen Strümpfen wappnen.

Stiefel, bzw. Stiefeletten und Minirock – wer kann sowas tragen?

 

Und zu welchem Anlass?

Schon seit den 60iger Jahren zählt der Minirock zu einem Outfit, das sexy wirkt und mit Strumpfhosen und Stiefeln in modischen Farben getragen wird. Verschieden verarbeitete Stoffe und Materialien, Farben und Muster lassen einen Minirock von sexy bis elegant wirken. Stiefeletten sind bei dieser Kombination besonders beliebt.

Stiefelette & Minirock

Mit einem Minirock bekleidet, kann eine Frau sehr gut “Bein” zeigen. Dazu sollten die Beine aber schlank und wohlgeformt. Durch das Tragen einer blickdichten Strumpfhose und modischer Stiefel zum Minirock, wird der Blick von den Beinen abgelenkt. Da ein Minirock weit über dem Knie endet, sollte er nicht für geschäftliche Anlässe oder im Büro getragen werden. Hier sollte sie Rocklänge immer bis zum Knie reichen.

Schlank oder nicht schlank, das ist hier die Frage…

Aber auch zu im privaten Bereich kann nicht jede Frau einen Minirock tragen. Wenn etwas zuviel an Leibesumfang vorhanden ist, sieht ein Minirock einfach nicht mehr gut aus. Junge schlanke Frauen können einen Minirock zu den unterschiedlichsten Anlässen tragen. Mit Stiefeln und Nylonstrumpfhosen kombiniert, werden schlanke Beine noch besser zur Geltung gebracht und auf aufreizende Art betont.

Besonders beliebt ist das Tragen eines Minirockes an warmen Sommertagen. Mit einem kurzen bauchfreien Top kombiniert ist die Frau so schon perfekt für den Tag angezogen. Miniröcke sind aber auch beliebte Kleidungsstücke zum Tragen in der Disco, auf Partys oder zu Feierlichkeiten. Superkurze Cocktailkleider bilden hier die Alternative zu einem Minirock. Diese lassen sich genau so gut mit High Heels oder Stiefeln kombinieren, ganz nach dem Geschmack der Trägerin.

Auch wenn es kühler wird..

Im Bereich der Mode wird der Minirock immer zu finden sein und sich niemals ganz verdrängen lassen. So kann ein Minirock auch an kühlen Tagen über Jeans oder Leggins getragen werden. Mit den passenden Stiefeln kombiniert, kann jede Frau auch beim Stadtbummel, Shoppen oder Restaurantbesuch perfekt gekleidet sein.

An kühleren Tagen kann sich auch eine Frau, die etwas kräftiger gebaut ist, an das Tragen eines Minirockes wagen. Während im Sommer im Minirock überflüssige Pfunde sofort zu erkennen sind, lassen sich diese im Herbst und Winter dezent und gekonnt kaschieren. Der Minirock sollte dazu einfarbig und in dunkleren, etwas gedeckteren Farben ausgewählt werden. Strumpfhosen im passenden Farbton und Stiefel oder Schuhe mit hohen Absätzen lassen die Beine gleich viel länger erscheinen. Ausgewählter auffällig gestalteter Schmuck, Gürtel oder eine Tasche lenken den Blick von der Problemzone “Bauch” ab. Dieses Outfit ist zwar nicht unbedingt für das Tragen am Tag geeignet, aber für den Auftritt am Abend ist das eine perfekte Kombination in der Bekleidung.

Stiefeletten sind modisch Sommer und im Winter tragbar

 

hudson-stiefeletteAls Stiefelette bezeichnet man einen knöchelhohen Stiefel, der in verschiedensten Variationen, in den aktuellen Kollektionen zu finden ist. Es gibt Stiefeletten zum Schnüren oder als Schlupfvariante, mit Block-, Keil- oder Stilettoabsatz, in unterschiedlichen Höhen. Zum Glück gibt es modisch keine festen Regeln mehr, erlaubt ist, was gefällt. Und da dürfte jede Schuhliebhaberin eine ausreichend große Auswahl vorfinden.

  • Modernität und Klarheit

Modernität und Klarheit prägen die aktuellen Kollektionen und bei fast allen gilt: Stiefeletten bleiben Sommers wie Winters ein unverzichtbares Schuhthema. Aufgrund der großen Materialvielfalt lässt sich dieses Modethema auch nahezu unendlich variieren und es findet sich etwas Passendes für jede Wetterlage und jeden Anlass.

  • Wintersaison

In der Wintersaison findet man Modelle mit robusten Profilsohlen in rustikaler Optik. Sie sind nicht nur praktisch und halten die Füße warm und trocken, sondern bilden auch eine topmodische Ergänzung zum Bergsteiger Look oder bilden als gewollten Stilbruch einen spannenden Kontrast zu femininen Flatterkleidern. Seit der letzten Wintersaison hat es sich durchgesetzt, Stiefeletten auch zu Röcken und Kleidern zu tragen. Waren sie früher nur unverzichtbarer Begleiter zur Hose, ergänzen sie jetzt auch kurze Röcke oder Tuniken auf das Schönste. Innovative Materialien machen es möglich, auch wärmende Stiefeletten in leichter, eleganter Optik herzustellen. Damit wird dann jeder Winterspaziergang zum Vergnügen.

  • Sommersaison

In den Sommerkollektionen steht natürlich nicht mehr der wärmende, sondern ausschließlich der modische Aspekt der Schuhe im Vordergrund. Doch auch hier spielen Stiefeletten eine zentrale modische Rolle. Einige Modethemen der kommenden Saison werden Safari, Modern Chic und Sportive Style sein. Zu allen Themen gibt es Variationen von Stiefeletten in leichter, sommerlicher Qualität, wie Nappaleder, Leinen oder Multistrap-Varianten als Pendant zur Römersandale. Hohe Block- und Plateauabsätze verlängern optisch die Beine, ein Effekt, den Frau durchaus zu schätzen weiß.

  • Einsatzgebiete

So variabel Stiefeletten modisch im Sommer und im Winter tragbar sind, so sind sie auch zu jedem Anlass tragbar. Wer elegant im Business-Stil auftreten möchte, oder muss, wird in Stiefeletten einen unschlagbaren Begleiter zu einem klassischen Hosenanzug finden. In leichten Lederstiefeletten übersteht man auch ganz locker einen anstrengenden Tag im Büro. Aus der Freizeitmode sind Stiefeletten inzwischen überhaupt nicht mehr wegzudenken. Kaum ein Schuh ergänzt eine Jeans perfekter, egal welchen Look man gerade trägt. Zum Ausgehen darf es dann auch ruhig etwas extravaganter und die Absätze etwas höher sein.

Stiefeletten oder Stiefel – das ist nicht unbedingt eine Frage der Aussentemperatur

 

  • Stiefel sind eine Fußbekleidung, die den Fuß und den Knöchel bedeckt und teilweise das Bein, manchmal bis zum Knie oder sogar bis zur Hüfte.
  • Die meisten Stiefel haben einen Absatz, der vom Rest der Schuhsohle unterscheidbar ist, selbst wenn die Schuhsohle aus einem Teil gefertigt ist.
  • Traditionsgemäß ist das Schuhwerk aus Leder, moderne Stiefel werden aber aus einer Vielzahl synthetischer Materialien gearbeitet. Stiefel werden wegen ihrer variablen Funktionalität getragen.
  • Stiefel schützen den Fuß und das Bein vor Nässe, Wasser, Schnee, Kälte, Schlamm oder Gefahren oder sie geben zusätzlichen Halt, Knöchelunterstützung und Schutz.
  • Die meisten Stiefel sind Schlupfschuhe. Weil bei Stiefeln das Schnürelement zum Schließen des Schuhes fehlt, dringt kein Schmutz oder Wasser durch Laschen, Ösen und Schlitze ein, der Fuß bleibt trocken und warm.
  • Besonders wasserdichte Gummistiefel in unterschiedlichsten Längen kommen diesem Anspruch entgegen.
  • Für Angler gibt es so genannte Watstiefel, die bis an die Hüfte reichen und ein Gehen, ein Verbleiben in stehendem oder fließendem Wasser erlauben. Solche Stiefel sind auch wärmeisoliert. Weitere spezielle Stiefel für unterschiedliche Sportarten sind Reitstiefel, Skischuhe, Eislaufschuhe, Bikerstiefel, Cowboystiefel usw.
  • In der Mode spielen Stiefel eine bedeutende Rolle als unterstreichendes Accessoire eines Stils und Trends. Moderne Stiefel für Frauen können alle Modevariationen haben, die in anderer Fußbekleidung zu sehen sind. Es gibt sie mit Highheels, mit flacher Sohle, spitz zulaufend, mit Reißverschlußschließen oder dehnbarem Gummieinsatz und dergleichen.
  • Die Popularität der Stiefel als Fußbekleidung ebbt einmal ab und nimmt ein anders Mal wieder zu. Sie waren in den sechziger Jahren und in den siebziger Jahren populär, aber vermindert in der Popularität zum Ende des 20. Jahrhunderts. Heute werden sie wieder modern, besonders die mit extrem langer Beinlänge.
  • Eine Sonderstellung bei den Stiefeln nehmen Ankle Boots (Stiefeletten) ein. Ankle Boots wurden eine Zeit lang nur von Männern getragen. Sie waren die ideale Ergänzung zum Anzug.
  • Ankle Boots finden heute vermehrt Einzug in die Damenschuhmode. Sie sind in allen trendigen Modejournals zu sehen, an den Füßen von Modeikonen wie Kate, Lindsay und Co.
  • Egal, ob das aktuelle Design flach oder hochhackig ist, die klassische Kleidermodekombination dazuist ein langer Rock. Wichtig dabei ist, dass kein Bein zu sehen ist. Ist der Rock nicht lang genug, um den oberen Rand der Ankle Boots abzudecken, ist es optisch vorteilhafter hohe Stiefel zu tragen. Die einzige Ausnahme innnerhalb dieser Regel sind kurze, knappe Pants. Kurze Pants harmonieren mit Ankle Boots.
  • Weite Pants in Kombi mit Ankle Boots machen einen sehr unschmeichelhaften breiten Po und heben unvorteilhafte dicke Schenkel hervor.